Flüchtlinge: Willkommenskultur für Hürth!

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In der Mitte zwischen der sitzenden Aynur Karakurt und dem stellvertr. Integrationsratsvorsitzenden Yücel Demirci steht Stephan Renner, Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat der Hürther SPD, rechts davon Claus – Ulrich Prölß vom Flüchtlingsratsrat Köln, daneben der Integrationsratsvorsitzende Bektas Metin

„Flüchtlinge fallen nicht vom Himmel. Viele haben viel zu lange gezögert, ausreichend menschenwürdigen Wohnraum zu schaffen und eine Betreuung der oft traumatisierten Menschen zu organisieren.“ Claus – Ulrich Prölß, Geschäftsführer des Kölner Flüchtlingsrates, besuchte die Arbeitsgruppe Migration der Hürther SPD. Er berichtete über die Situation der Unterbringung von Flüchtlingen insbesondere in Köln.

Die dort bevorzugte Form der Unterbringung ist die in normalen Wohnungen, was übrigens deutlich kostengünstiger ist als die in großen Einrichtungen wie ehemaligen Hotels. Leider reicht der Wohnraum nicht aus, und es kommt zu Notlösungen wie Baumarkt und Turnhalle. Einig waren sich alle in der Ablehnung einer solchen Konzentration in Großeinrichtungen. Dies stelle eine Zumutung für die dort lebenden Flüchtlinge dar und bedeute eine Gefahr für den sozialen Frieden in der Umgebung. „Die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Hürth hat für uns eine hohe Priorität. Wir müssen die Leute willkommen heißen und alles daran setzen, ein nachbarschaftliches Miteinander zu organisieren.“, so Stephan Renner, Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat der Hürther SPD.

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